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Der Kampf um altes Blech
oder die Niederlage der Menschen
Kaum dass die Kennzeichnungsverordnung, die helfen soll die schlimmsten Atemluft-verschmutzer aus dem stark belasteten Stuttgarter Kessel zu verbannen, erlassen ist, denkt die Stadt über Ausnahmeregelungen und Terminverschiebungen nach. Die Frage der Verhältnismäßigkeit stellt sich plötzlich wieder. Das heißt ja doch wohl: Man muss abwägen. Abwägen zwischen dem Recht auf körperliche Unversehrtheit sprich unsere Gesundheit und dem Recht auf das Befahren der Innenstadt mit Autos, die technisch in keinster Weise mehr den heutigen Anforderungen entsprechen. Die Bewohner des Stuttgarter Südens mit den Einfallschneißen B27 und B14 können dies wohl nicht mehr verstehen. Inwieweit dieses Vorgehen der Stadt das Vorhaben, die kinderfreundlichste Kommune zu werden unterstützt, ist dahingegen sehr wohl bekannt. Hat OB Dr. Schuster etwa schon wieder vergessen, dass gerade Kinder besonders stark gefährdet sind? Die Entscheidung für altes Blech und gegen junge Menschen tut schon weh. |
07.01.2007
