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Fußgängerüberweg Sophienstraße
Wir wollen da auch weiterhin rüber

Er will gar kein Ende nehmen. Der Kampf der Autofahrerlobby gegen die Innenstadtbewohner und deren Anliegen, eine Straße "barriererfrei" queren zu können.

Am Dienstag, den 13. Februar steht das Thema im Ausschuss für Umwelt und Technik ganz oben auf der Tages-ordnung, wenn im vierten Stock des Rathauses ab 8:30 sich die Experten über die zum Himmel schreiende Ungerechtigkeit die Köpfe heiß reden: Hat doch die IHK herausgefunden, dass "allein der Überweg Sophienstraße täglich mehr als 16.000 neue Anhalte- und Anfahrvorgänge" verursache. All das wegen ein paar Passanten, die nichts besseres zu tun haben, als mal eben über die Straße zu gehen.

Die Christdemokraten, die Freien Wähler und die Liberalen im Gemeinderat haben ultimativ gefordert, die Rampen von der B14 am Österreichischen Platz zu öffnen. Hier würden sich die Autos im Berufsverkehr bis auf die B14 zurückstauen.

Wir haben unseren Fotografen am Montagmorgen bei Regen in eben diesen Berufsverkehr auf die Straße geschickt, um ein paar passende Bilder von diesen "Rückstaus" auf die B14 zu schiessen:

Ja und das ist ihm auch gelungen. Aber was ist das?

Deutlich sehen wir stadtauswärts den morgendlichen Rück-stau vom Heslacher Tunnel auf der B14, während stadteinwärts von einem Rückstau vom Österreichischen Platz auf die B14 weit und breit nichts zu sehen ist.













Auch auf dem rechten Bild ist ein leichter Rückstau zu erkennen. Allerdings auf dem Cityring zur Paulinen-brücke hin und wieder nicht vom Öster-reichischen Platz her. Das soll man verstehen.

Wahrscheinlich sind die Gemeinderäte auf dem Weg von ihren Vorstadtwohnsitzen zum Rathaus so schnell vorbei-gefahren, dass sie garnicht richtig erkennen konnten, was nun den Stau verursacht.

Die Bewohner des Heusteig- und des Gerberviertels haben es jedoch ganz genau erkannt und entsprechend hoch kocht der Ärger in den beiden Innenstadtquartieren. Auf der Straße angesprochen reagieren sie ausgesprochen sauer und machen eines ganz deutlich:

Es bleibt dabei: Wir gehen da weiterhin rüber!





12.02.2007