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BUVKO 2007 in Stuttgart
Bundesweiter Umwelt- und Verkehrskongress 02.03.-04.03.2007

Der alle zwei jahre stattfindende Kongress hält dieses Mal in Stuttgart Station. Themenschwerpunkt ist der Demografische Wandel und Mobilität.

Wissenschaft (Unis) und verkehrsökologische Gruppen (Inis) wollen die Auswirkungen dieser Entwicklung uaf die Verkehrsinfrastrukur und das ÖPNV-Angebot diskutieren. Wem die Zeit und die Muße hierfür fehlt, mag sich vielleicht an der Demo an der Feinstaubhochburg Neckartor am Samstag, den 03.03.2007 von 17:00 bis 18:00 Uhr beteiligen. In dieser Zeit wird die Konrad-Adenauer-Straße besperrt sein.


Nachfolgend die Presseerklärung zum Kongress:






Kongress "Inis und Unis mobilisieren - Verkehrsrückgang als Chance"
Die Auswirkungen des demografischen Wandels auf unsere Mobilität sind ein bisher noch wenig beachtetes Thema: Die Bevölkerung in Deutschland altert und in vielen Regionen geht die Einwohnerzahl bereits jetzt zurück. Das Verkehrsaufkommen wird sich in Zukunft ebenfalls vermindern. Vielen vorhandenen und geplanten Straßen wird in Zukunft die Daseinsberechtigung abhanden kommen. Gleichzeitig wird das heutige Niveau des ÖPNV-Angebots in Frage gestellt. Was also ist zu tun? Darüber wollen wir mit den Teilnehmern in Stuttgart diskutieren und herausfinden, welche Erkenntnisse und Lösungen die Wissenschaft ("Unis") für verkehrsökologische Gruppen ("Inis") bereithält.
Der 16. BUVKO findet vom 2.-4. März 2007 (Freitag bis Sonntag) in Stuttgart statt. Organisiert wird er von UMKEHR e.V., dem Informations- und Beratungsbüro für Verkehr und Umwelt, und FUSS e.V., dem Fachverband Fußverkehr Deutschland. Veranstalter vor Ort sind viele Stuttgarter Verkehrsinitiativen und -verbände.

Aktuelle Informationen zum Kongress: www.buvko.de

Bei Vorträgen und in Arbeitsgruppen wird das Kongressthema Demografie und Mobilität in allen seinen Facetten behandelt: Aus den Erfahrungen in Ostdeutschland seit der Wende soll gelernt werden, welche Maßnahmen zur Rettung des ÖPNV in schrumpfenden Städten und Regionen geeignet sind. Wie sehen eigentlich die speziellen Mobilitätsbedürfnisse von Senioren aus und welche Rolle spielen der Fuß- und Radverkehr in einer alternden Gesellschaft? Ist die Verkehrsinfrastruktur in einer schrumpfenden Gesellschaft noch zu bezahlen? Auch die mögliche Auswirkungen auf die Entwicklung des Güter- und Personenwirtschaftsverkehrs werden erörtert.

Auf einer Podiumsdiskussion werden Wissenschaftler, Verantwortliche vor Ort und Vertreter von Umweltverbänden diskutieren, welche Konsequenzen der demografische Wandel auf die zukünftige Verkehrswegeplanung haben wird. Ein besonderer Schwerpunkt wird bei allen Veranstaltungen des Kongresses auf Entwicklungstendenzen und Handlungsmöglichkeiten auf der kommunalen Ebene gelegt.

Wir haben viele helle Köpfe als Referenten und Vortragende gewinnen können, die auf dem Kongress Konzepte für eine
nachhaltige Mobilität trotz Alterungs- und Schrumpfungsprozessen entwickeln werden. Dazu gehören u.a. Wissenschaftler der Universitäten Berlin, Braunschweig, Karlsruhe, München und Wien, des Deutschen Instituts für Urbanistik Berlin, des Instituts für Landes- und Stadtentwicklungsforschung und Bauwesen des Landes Nordrhein-Westfalen (ILS), des Wuppertal-Instituts und des Bundesamtes für Bauwesen und Raumordnung (BBR). Politik und Verwaltung werden durch Mitarbeiter von Kommunen und Landkreisen sowie durch Bundestagsabgeordnete vertreten.





23.02.2007