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Eva Hosemann im "Extrazimmer"
ORF2 Mittwoch 13. Juni um 23 Uhr

Sondermitteilung des theater rampe stuttgart:
Eva Hosemann trifft auf Claus Peymann

Das österreichische Fernsehen hat sich die Intendantin des theater rampe stuttgart als Gesprächspartnerin für Claus Peymann gewünscht.

Die innovative Theaterarbeit von Eva Hosemann, der Intendantin des theater rampe stuttgart, bleibt auch im Ausland nicht verborgen. Das theater rampe stuttgart hat sich als spartenübergreifendes Autorentheater in die deutsche Theaterlandschaft eingetragen und seinen Ruf gefestigt. Immer wieder ist es Eva Hosemann gelungen, neue Autoren zu entdecken, interessante Auftragsarbeiten zu vergeben und innovative Theaterinszenierungen zu ermöglichen.

Der ORF hat sie nun für sein neues Format "Extrazimmer" entdeckt. Gemeinsam mit Dodo Roscic, Angelika Hager und Hera Lind spricht Eva Hosemann am kommenden Mittwoch (13. Juni, 23 Uhr, ORF 2) mit Claus Peymann. Live-Talk in 3 Akten verspricht der ORF. Das unkonventionelle österreichische Sendeformat spaltet die Meinungen der Zuseher, denn das Studio ist eingerichtet wie ein Extrazimmer eines Gastronomiebetriebes. Es wird getrunken und geraucht, ein Ober serviert, es gibt einen Herrenabend und einen Damentag und ein Gast steht immer im Mittelpunkt des Interesses. Diesmal ist Damentag und der Gast daher ein Mann. Er heißt Claus Peymann.

Mit Spannung wird das Zusammentreffen der beiden Theatermacher erwartet. Sowohl Eva Hosemann als auch Claus Peymann kennen sich in der Wiener Theaterszene bestens aus. Eva Hosemann hat ihre Schauspielausbildung am Max-Reinhardt-Seminar in Wien absolviert und wurde von dort sofort ans renommierte Wiener Burgtheater engagiert. Schon bald war sie über die Unbeweglichkeit des großen Betriebs so verwundert, dass sie sich entschlossen hat, in der freien Szene Wien ihre eigenen Vorstellungen eines innovativen Theaters zu suchen. Nach einigen Jahren in der freien Szene Kölns ist es ihr gemeinsam mit Stephan Bruckmeier in Stuttgart geglückt, ein freies Theater, das durchdrungen von ihren Vorstellungen ist, zu etablieren.

So gesehen haben beide viel gemeinsam, denn auch Claus Peymann hat in Wien und Stuttgart gewirkt und Theatergeschichte geschrieben. Es könnte also am Mittwoch zu interessanten Einblicken in die Theaterwelt kommen. Claus Peymann, der ja ursprünglich auch aus der freien Szene kommt, bringt seine aktuellen Erfahrungen von den großen Bühnen mit. Eva Hosemann hingegen weiß bestens über die gegenwärtige Situation an den kleinen freien Theatern im deutschsprachigen Raum Bescheid. Zu hoffen ist nur, dass Peymanns aktueller Disput mit Gert Voss nicht alleiniges Thema dieses Abends bleiben wird.




12.06.2007