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Bezirksbeirat Stuttgart-Süd
Die Sitzung am 12.06.2007

Der Bezirksbeirat Stuttgart-Süd tagte am Dienstag, den 12. Juni und holte die Tagesordnungspunkte nach, die aus Zeitgründen in der letzten Sitzung vertagt worden waren.


Zu Beginn berichtete der "Freundeskreis des Lapidariums" von der Sanierung des historischen Gartens und Freilichtmuseums in der Mörikestraße. Nachdem die Sanierung 2001 begonnen hatte und bis 2003 vorangetrieben wurde, verfing sie sich den "Unzuständigkeiten" der Stuttgarter Stadtverwaltung. Verantwortlich für das Lipidarium ist eigentlich das Garten-und Friedhofsamt, doch die Mittel sollten nach Meinung des Amtsleiters vom Kulturamt bereitgestellt werden, welches dies natürlich ganz anders sieht. Der Bezirksbeirat war sich schnell einig, dass die Verantwortung für Pflege und Unterhalt des Lapidariums beim Kulturamt angesiedelt sein sollte, das für die anstehende Restsanierung des oberen Teils die erforderlich Mittel von ca. 60 000 Euro beantragen soll.

Die Einrichtung einer dauerhaften Einbahnstraße in der Schreiberstraße fand die Zustimmung unter dem Vorbehalt, dass keine baulichen Maßnahmen für die Einrichtung eines Wendehammers nötig werden.

Der Antrag auf die Verlängerung der Betriebszeiten der "Zacke" wurde ebenfalls positiv beschieden. Das Argument, dass so die ungeliebten "Downhiller" eine Stunde länger fahren können, wurde amüsiert aufgenommen.

Den Anträgen für die Veranstaltung eines zweiten Flohmarkts auf dem Mozartplätzle sowie des Anna-Scheufele-Fests wurde ebenso zugestimmt, wie den Anträgen auf Bezuschussung des Weltkindertages in der Tageseinrichung Fuchswaldstraße, dem Bau einer Rampe im Garten des Mütterzentrums und der "school's out party" auf dem Erwin-Schöttle-Platz. Ausführlich vorstellen ließ sich der Bezirksbeirat das Projekt "Reset" der Mobilen Jugendarbeit, mit dem über einen Zeitraum von 11 Monaten hinweg, auffällige Jugendliche re-integriert werden sollen. Auch dieses Projekt wird vom Bezirksbeirat großzügig unterstützt.



18.06.2007