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Bezirksbeirat Stuttgart-Süd
Sitzung am 13. November 2007

Der Bezirksbeirat Stuttgart-Süd tagte am Dienstag, 13. November 2007 und durfte sich mit der Mangelverwaltung von Spielplätzen befassen.

Herr Hellmann vom Garten- und Friedhofsamt stellte den Bezirksbeiräten vor, welche Spielplätze im Zeitraum des kommenden Doppelhaushalts im Süden gerichtet werden sollen. Während auf sieben Spielplätzen im Wesentlichen nur Spielgeräte ersetzt werden müssen, verlangt der Spielplatz am Falbenhennenplatz nach einer grundlegenden Sanierung. Der Spielplatz wird heute vor allem als Hundeklo und als Toilette von Taxifahrern des daneben liegenden Taxisstands genutzt. Diese Maßnahme ist insofern erfreulich, da die Spielplatzabdeckung in diesem Wohnbereich miserabel ist. Mit Besorgnis nahm der Bezirksbeirat zur Kenntnis, dass Bolzplätze, die im Stadtbezirk Süden zur absoluten Mangelware gehören, in Stuttgart neuerdings noch restriktiver behandelt werden. Wo die Kinder, die dem Spielplatz entwachsen sind, spielen sollen, blieb vollkommen offen. Ob es zu einem Neubau eines Spielplatzes "Im Unteren Kienle" kommt hängt dagegen vom Ausgang der Haushaltsberatungen ab.

Der Vertreter es Garten- und Freidhofsamts betonte, dass als Nachnutzung für das Gelände des geschlossenen Alexanderkindergartens in der Alexanderstraße ein Bewegungsspielplatz begrüßenswert ist. Einer Mischnutzung mit einem neuen Kindergarten erteilte er hingegen eine Absage. Der Bezirksbeirat gab eine dahingehende Anfrage der Grünen an das Jugendamt weiter.

Die Aufwertung der Burgstallstraße und der Böblingerstraße durch die Anpflanzung von Bäumen hatte vor allem die bürgerlichen Parteien im Gemeinderat aufgeschreckt. 22 Parkplätze sollten wegfallen. Das vermeintliche "Grundrecht auf einen kostenlosen Parkplatz" im öffentlichen Raum sollte verletzt werden. Nein, das durfte nicht sein. Dass ein knappes Gut auch einen Preis haben muss, ist halt noch nicht weit vorgedrungen. Die Verwaltung musste zurückstecken und nach Ersatzparkplätzen suchen. Gefunden wurden diese nun in der Bachwiesenstraße und die Autofahrer können sich beruhigen. jetzt haben sie mehr Parkplätze als zuvor. So gilt in Stuttgart weiterhin die Devise: Für Autos muss mehr Platz als für Menschen zur Verfügung gestellt werden.

Erfreulich für die Heslacher ist, dass der Bücherbus am Bihlplatz bleiben darf. Die CDU zog einen entsprechenden Antrag zurück und man verständigte sich darauf, für den Süden generell ein Parkplatzmangement zu entwickeln.

Es finden demnächst wieder Jugendratswahlen statt. Jugendliche ab 14 Jahre sind aufgerufen, sich als Kandidaten aufstellen zu lassen und dafür zu sorgen, dass die Anliegen der Jugedlichen in Stuttgart besser zu Gehör kommen.






19.11.2007