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Stolperstein-Verlegungen
im Stuttgarter Süden
An den Verlegungen werden sich auch Angehörige und Paten sowie Nachbarn und Kirchengemeinden beteiligen. Besonders tragisch ist das Schicksal von Martha Haeberle (geb. Levi, 1890-1945). Frau Haeberle, war Jüdin, ihr Mann evangelisch. Viele Jahre war sie daher einigermaßen geschützt, bis sie schließlich die Nachricht erhielt, dass sie am 12. Februar 1945 nach Theresienstadt gebracht werden sollte. Um weiteren Qualen und Demütigungen zu entkommen, nahm sie sich voller Verzweiflung mit einer Überdosis Veronal das Leben. Von den 57 Personen dieses Transports kamen 55 zurück. Martha Häberle hätte dabei sein können... |
10.03.2008
