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Heiner Müllers "Hamletmaschine"
Premiere in der Rampe
"Die Hamletmaschine", 1977 in Bulgarien geschrieben, gehört zu Heiner Müllers bedeutendsten Theatertexten und gilt als Weg bereitende Arbeit "postdramatischen Theaters". Die Inszenierung setzt sich mit der jüngsten Geschichte Bulgariens auseinander. Heiner Müller gab 1977 in Bulgarien den ursprünglichen Plan zu einem eigenständigen Stück über den Hamlet-Stoff auf und verdichtete das Material, das anlässlich seiner Übersetzungsarbeit an Shakespeares Hamlet entstand, zu einem fragmentarischen Prosa-Text in fünf Bildern, der auf Charaktere und Handlung ganz und weitestgehend auf Dialog verzichtet. Der monologische Text verknüpft und verarbeitet zentrale Motive und Figuren des Hamlet-Stoffes und assoziatives Text-Material mit zeitgeschichtlichen Ereignissen wie der Niederschlagung des kommunistischen Ungarn-Aufstandes 1956. Eine TART Produktion in Koproduktion mit dem Theater Bulgarische Armee (Sofia), dem Theater Rampe und dem Théâtre National du Luxembourg Regie und Ausstattung: Bernhard M. Eusterschulte Mit: Georgi Novakov, Johanna Niedermüller, Nickel Bösenberg, Ekaterina Kirilova Stoyanova, Leonid Anatoliev Jovchev, Snezhina Petrova, Stefan Kostadinov Valdobrev Premiere: 12. Januar 2009 Weitere Vorstellungen: 13. – 17. Januar, jeweils 20 Uhr Theater rampe, Filderstraße 47. |
11.01.2009
