News


Wiener Cabaret der goldenen 20er Jahre
Benefiz für Uni Tel Aviv in der Rampe

Keine Spur von Literatur - Wiener Cabaret der goldenen zwanziger Jahre von und mit Ernst Stankovski am 25. Januar 2009, 18 Uhr, im Theater Rampe

Die Goldenen zwanziger Jahre werden, Revue auf - Revue ab, immer berlinerisch interpretiert.
Kurt Tucholsky, Kate Kühl, Klabund, Erich Kästner, Trude Heesterberg, Rudolf Nelson, Claire Waldoff, Friedrich Hollaender, Marlene Dietrich... von Kopf bis Fuß...

Aber eine ebenso produktive Szene existierte auch in Wien; im Cabaret DIE HÖLLE und den umliegenden Caféhäusern. Dort saßen die geistreich-witzigen Textschreiber und viele Komponisten von Liedern, die heute noch Evergreens sind.

„Ausgerechnet Bananen“, „Ich küsse ihre Hand Madame“, „Veronika, der Lenz ist da“, „Ich hab‘ das Fräul‘n Helen baden sehn, das war schön“; „Wenn die Elisabeth nicht so schöne Beine hätt“, „Es geht die Lou lila, von Kopf bis Schuh lila“; „Was machst du mit dem Knie, lieber Hans“, „Du sollst der Kaiser meiner Seele sein“, „In einem kleinen Café in Hemals“, „Da nehm‘ ich eine kleine Zigarette“, „Drunt in der Lobau“, „Ich muß wieder einmal in Grinzing sein“, ja sogar „Auf der Heide blüh‘n die letzten Rosen“ und „Ich hab‘ mein Herz in Heidelberg verloren“... das alles kommt aus Wien.

Von den Herren Dr. Fritz Löhner-Beda, Ralph Benatzky, Karl Farkas, Bruno Granichstadten, Fritz Grünbaum, Hermann Leopoldi, Fritz Rotter und Robert Stolz. Fast alle dieser Künstler waren jüdisch, viele landeten im KZ oder kamen dort um.

Von ihnen und dem Wiener Cabaret zwischen zwei Weltkriegen erzählt dieser Abend.

Theater Rampe
Filderstraße 47
70180 Stuttgart
Tel: 0711 - 62009090
Fax: 0711 - 620090920
www.theaterrampe.de
www.wienerwoche.de



18.01.2009