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Reha für Brustkrebspatientinnen
Marienhospital-Träger plant neue Klinik
Sie wird die erste deutsche Rehaklinik sein, die sich auf jüngere Brustkrebspatientinnen spezialisiert. Die Klinik wird eng mit dem Marienhospital Stuttgart kooperieren. "Die Luise von Marilla Klinik wird speziell auf die Bedürfnisse jüngerer Brustkrebspatientinnen zugeschnitten sein, die mitten im Leben stehen", so Monika Röther, die Geschäftsführerin der Vinzenz von Paul Kliniken gGmbH. Denn Brustkrebs wird bei jüngeren Frauen in den kommenden Jahren häufiger werden. Schon jetzt sind 20 Prozent der Betroffenen jünger als 50 Jahre. Die Ursachen dafür sind vielfältig. Frauen, die spät oder gar nicht Mutter werden, haben ein höheres Brustkrebsrisiko. Und auch Übergewicht, Alkohol und Nikotin begünstigen die Erkrankung. Die Klinik soll aber nicht nur Marienhospital-Patientinnen, sondern Frauen aus dem ganzen Bundesgebiet ansprechen. Die Luise von Marillac Klinik liegt in reizvoller Landschaft am Rande der Schwäbischen Alb. Geplant sind neben medizinischer und psychologischer Betreuung auch Wohlfühlangebote wie etwa Golfschnupperkurse oder Theaterbesuche. „Durch die Vinzenz Klinik in Bad Ditzenbach hat unsere Kliniken-Gesellschaft bereits einen guten Ruf als Betreiberin von Rehaeinrichtungen. Wir sind daher optimistisch, dass auch die Marillac Klinik gut angenommen wird“, so Monika Röther. Die Klinik entsteht im ehemaligen Mutter-Kind-Kurheim im Bad Überkinger Elly-Heuss-Knapp Weg. Das Gebäude wird momentan umgebaut. Kauf- und Umbaukosten für die 48-Betten-Klinik belaufen sich auf rund sechs Millionen Euro. Die heilige Luise von Marillac, nach der die Klinik benannt ist, kümmerte sich im 17. Jahrhundert gemeinsam mit Vinzenz von Paul um Kranke und sozial Benachteiligte. Das Marienhospital und die anderen Einrichtungen der Vinzenz von Paul Kliniken gGmbH stehen in der Trägerschaft der Barmherzigen Schwestern aus Untermarchtal. Informationen zur neuen Klinik unter www.marillac-klinik.de. |
25.01.2010
