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Umbau Spielplatz Mozartplatz
Öffentliche Vorstellung der Planung
Der bislang namen- und trostlose Spielplatz am Mozartplatz im Zwickel zwischen Olga- und Wilhelmstraße soll nämlich für viel Geld saniert und neu gestaltet werden. Anfang April wurden die Pläne unter Beteiligung der Bezirksvorsteherin Mitte, Veronika Kienzle, der betroffenen Institutionen wie dem Hort Christophstraße und vieler Kinder mit ihren Eltern präsentiert – wobei die Kids übrigens kein Blatt vor den Mund nahmen und und ihre Wünsche deutlich artikulieren. Interessanter Weise wurde dabei deutlich , dass die Kinder viel weniger Ansprüche haben als die Erwachsenen ... Die Gesamtbaukosten von 150.000 Euro sind freigegeben, allerdings wird man einen Großteil des Geldes für den Abriss der Betonfundamente aufwenden müssen. Wie Andreas Hellmann, zuständiger Leiter beim städtischen Garten- und Friedhofsamt, berichtet, soll nach den Sommerferien mit den Arbeiten begonnen werden, denn anvisiert ist, den Spielplatz im kommenden Frühjahr an die Kids zu übergeben. „Die Anregungen von Erziehern, Eltern und Kindern waren zum Teil sehr sinnvoll. Jetzt wird ihre Machbarkeit geprüft und wenn möglich werden sie in den Plan eingearbeitet", so Hellmann. Zum Beispiel wird der Eckzwickel des Geländes zur Olgastraße hin dem Platz zugeschlagen, die - baufällige - Pergola über dem Sandelplatz kommt weg, das Atrium wird geöffnet, die geplanten Palmen - von den Kids als völlig überflüssig empfunden - werden zugunsten von weiteren Spielgeräten aufgegeben. Einer der größten Mängel des bisherigen Plans ist laut Rupert Kellermann, engagierter Vater und Vorsitzender des Arbeitskreises Heusteigviertel e.V., der Kleinkinder-Sandkasten mitten im Gelände: "Da spielen die älteren Jungs „Abtrefferle“, jenes uralte Spiel, bei dem man mit dem Ball aufeinander zielt – hier sollten unbedingt zwei getrennte Zonen für Kleinere und Größere geschaffen werden." Außerdem wenig sinnvoll: Zwar ist ein Wasserspiel geplant, es soll jedoch aus einem künstlich erzeugten Hügel aus sehr teuren Hausteinen strömen und in Betonrinnen ablaufen – Kinder matschen aber gern, bauen mit dem Sand Burgen und Gräben ... - eine Spielmöglichkeit, die laut Planung der im übrigen renommierten freien Landschaftsarchitekten Winkler & Boje leider nicht gegeben sein wird. Was den Kindern jedoch am allermeisten fehlt, ist ein heißersehntes Baumhaus, der Traum aller abenteuerlustigen Kinder! Da die Kosten für ein solides, unfallgesichertes Baumhaus mit Kosten von ca. 10.000 Euro den finanziellen Rahmen sprengen, wird seine Finanzierung das Benefizthema des diesjährigen Heusteigviertel-Straßenfestes sein! Mehr zu diesem Thema finden Sie in Kürze hier. Übrigens: Anregungen und Vorschläge ans Garten- und Friedhofsamt sind laut Anschlag am Spielplatz ausdrücklich erwünscht! Telefon: 2164388 ![]() |
07.05.2006


